Die Häuser der Bergbauern


Im Frutigland und Engstligental besitzen die Bergbauern unten das "Talhaus", auf den Anhöhen das "Weidhaus" mit Ställen und Heuschobern, oberhalb der Waldgrenze die "Sennhütten" zum Sömmern der Tiere auf der Alp. Die Futtermittelbeschaffung zwingt noch heute die Bergbauern zu einem halbnomadisierenden Leben, das anhand der verschieden Bauten nachvollzogen werden kann.

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Der Wohnteil liegt in der Regel der Sonnseite zugewandt nach Süden gerichtet. Stallungen und Heubühne sind an der nördlichen Wetterseite des Hauses. Die Schauseite des Giebeldachhauses richtet sich meist zur Talseite. Unter dem Wohnteil lagen früher Ställe für Kleintiere, die nach oben zu den Stuben Wärme abgeben konnten. Der Stall für die Rinder, Heustock und Strohvorrat sind noch heute in der nördlich gelegenen Haushälfte zu finden; sie isolieren so gegen Winterkälte und geben dem Wohnteil Stallwärme ab.

Auf der Alp

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Auf Elsigenalp und Engstligenalp können im Hochsommer Sennhütten besucht werden. Unterländer erhalten Einblick in die Herstellung von Alpkäse, erleben mit Glück die Geburt eines Kälbchens, Degustieren Produkte der Alpwirtschaft und können als Souvenier Alpkäse kaufen.

Engstligenalp

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Auf Engstligenalp sennen im Hochsommer bis anfangs September die Eltern unseres Pächters. Sprechen Sie mit ihnen doch eine Besichtigung ab! Vor der Sennhütte stehen den Gästen Tische und Bänke zur Verfügung. 

ferienheime

Wer sind wir?

Jubiläumsjahr 2019 - 85 Jahre Ferienheim Marchgraben

1916 zählte der ‚Hoffnungsbund’ in der Schweiz 22'000 Kinder in etwa 450 Gruppen. ‚Hoffnungsbünde’ waren ausserschulische Kindergruppen, die von Freiwilligen geleitet wurden.

Seit 1921 wurden im Engstligental in oft vier bis fünf Häusern auf der Anhöhe Elsigbach bis Marchgraben Ferienlager des ‚Hoffnungsbundes vom Blauen Kreuz’ durchgeführt.

Am 16. September 1934 erhielten Alfred Wymann, Marietta Held und Fritz Gerber an einer Konkurssteigerung im Restaurant ‘Sternen’ in Adelboden den Zuschlag des Hauses ‚Marchgraben’ für die Ferienlagerarbeit.

Tausende von Kindern und Jugendlichen verbrachten seither anregende und auch wegweisende Ferienzeiten im Engstligental.

In die Fussstapfen der unvergleichlichen Ferienlager-Pionierin Lisel Moser (Achseten / Casa Moscia / Deltapark Gwatt) treten bis heute jeden Frühling, Sommer und Herbst Lagerleiterinnen und -leiter, gesucht und vorbereitet durch die Fachstelle für Suchtprävention des Blauen Kreuzes.

Die Genossenschaft Ferienheim Achseten des Blauen Kreuzes ist Besitzerin der Gruppenhäuser. Ein Vorstand sorgt für den Unterhalt und die Vermietung. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Die Genossenschaft hat rein gemeinnützigen Charakter und bezweckt keinen Gewinn. Erwirtschaftetes wird zum Unterhalt der Häuser und für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt.

Mit der Zeichnung eines Anteilscheines im Betrage von CHF 100.-- können Sie Genossenschafterin oder Genossenschafter werden und sich an Generalversammlungen für die Aufrechterhaltung des Betriebes einsetzen.

Interesseiert? Gerne stellen wir Ihnen die reich illustrierte Achseter-Chronik zu. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bauvorhaben Herbst 2019

Wir haben all unsere Häuser mit WLAN ausgerüstet, das in den Gruppenhäusern von Lehrkräften, Leiterinnen und Leitern je nach Wunsch ein- oder ausgeschaltet werden kann.

Im Herbst 2019 wird das nordseitige Dach des Hauses Marchgraben erneuert.

Wir haben Eigenmittel bereitgestellt, sind aber gleichzeitig auch auf Spenden angewiesen. Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich!

Postfinance Konto: 30-4673-6

 

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